

{"id":2185,"date":"2013-07-27T12:25:45","date_gmt":"2013-07-27T10:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bankis.de\/?page_id=2185"},"modified":"2025-07-29T15:34:08","modified_gmt":"2025-07-29T13:34:08","slug":"radwanderung-serbien-2013","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bankis.de\/?page_id=2185","title":{"rendered":"Radwandern Serbien &#8211; Tipps, Wege"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir fuhren im August 2013 zum Trompetenfestival nach Gu\u010da in Serbien mit dem Fahrrad. Die Tour f\u00fchrte von Belgrad entlang der Donau, auf der rum\u00e4nischen Seite bis Vidin in Bulgarien, dann zur\u00fcck durch Serbien bis Guca.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anreise erfolgte f\u00fcr uns von Frankfurt aus mit der Lufthansa bis Belgrad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tipp Fahrradtransport im Flugzeug:<br>Die Lufthansa gibt in ihren Richtlinien f\u00fcr die Fahrradbef\u00f6rderung zwar ausdr\u00fccklich an, f\u00fcr den Transport nichts am Fahrrad zu ver\u00e4ndern, was sich in der Praxis als schwierig herausstellte. Beim R\u00fcckflug von Belgrad wurden wir selbst hinzugezogen, um die R\u00e4der durch die R\u00f6ntgenanlage zu bewegen. Dies funktionierte aus Platzgr\u00fcnden nur knapp und unter gr\u00f6\u00dften M\u00fchen. Es macht daher Sinn, zumindest den Lenker querzustellen, oder, wie bei bei anderen Fluggesellschaften auch, die Pedale abzuschrauben und etwas Luft wegen des Unterdrucks im Flugzeug abzulassen. Wir hatten unser Werkzeug schon eingecheckt, konnten daher nicht mehr am Rad herumschrauben. Man muss sich zudem vor Augen halten, dass das Rad auf der Seite liegend transportiert wird. Empfindlichen Stellen am Rad, wie Schaltung oder Beleuchtung, wird es sicher gut bekommen, wenn dort ein leichter Schutz durch Pappe, abgeklebt z.B. mit dickem Klebeband, angebracht wird. Wir hatten (in Kroatien) schon mal Probleme gehabt, als wir die R\u00e4der komplett verpackt und verklebt hatten und Kontrolleure die R\u00e4der nicht mehr einsehen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Serbien als Reiseland f\u00fcr Radwanderer:<br>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir das Radwandern, nicht nur durch Serbien, nur empfehlen. Man lernte gr\u00f6\u00dfere Abschnitte eines Landes kennen und kommt oft mit Leuten ins Gespr\u00e4ch. An der Donau begegneten wir schon einigen Radfahrern, allerdings bei weitem nicht so vielen, wie an manchen Fl\u00fcssen in Deutschland. Wir trafen auch Leute, die bis ins Delta fahren wollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Belgrad gibt es in den Naherholungszonen an der Sava (Zufluss der Donau) zahlreiche Radwege, die auch weit in die Stadt hineinf\u00fchren. Hier finden sich auch jede Menge Caf\u00e9s, Discos, Badestr\u00e4nde und Sportanlagen. Die F\u00e4hrverbindung in die Altstadt am Beginn des Sava-Sees k\u00f6nnen wir nur empfehlen. Ansonsten ist man auf das Fahren an mehrspurigen Stra\u00dfen und unter un\u00fcbersichtlichen Stra\u00dfenkreuzen angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Donauradweg ist in Serbien, wie auch in Bulgarien (an dem von uns befahrenen kurzen Abschnitt bei Vidin) gut ausgeschildert. In Serbien geht man oft so weit, n\u00fctzliche Tipps auf englisch zus\u00e4tzlich auf die Schilder zu drucken, wie: &#8222;Alternativstrecke bis 600 H\u00f6henmeter&#8220;, oder: &#8222;Wenn Du hier weiterf\u00e4hrst, wird Dich der Weg \u00fcberallhin weiter f\u00fchren&#8220;. In Rum\u00e4nien scheint es keine Ausschilderung des Weges zu geben. Es gibt l\u00e4ngere Strecken auf dem Deich auf Schotterwegen mit garantierter Schattenfreiheit (ab H\u00f6he Pancevo). Nach zwei Tagen Fahrt macht dies nur noch wenig Spa\u00df. Der Weg \u00fcber Landstra\u00dfen ist m\u00f6glich. Tipp: Autowaschanlage in Golubac am Touristen-Zentrum. Die bringen im Anschluss die R\u00e4der wieder super in Ordnung. Auf rum\u00e4nischer Seite gab es noch einige unbefestigte Stra\u00dfen. Man ist allerdings dabei, diese zu befestigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt ausreichend Unterk\u00fcnfte (serbisch: Sobe). Einzig auf unserer Route durch Rum\u00e4nien gab es zwischen Drobeta-Turnu Severin und Calafat keine Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stra\u00dfen teilt man sich meist mit anderen Fahrzeugen. Wir sind in Serbien nur selten r\u00fccksichtslosen Fahrern begegnet. Gelegentlich hat man die M\u00f6glichkeit, auf dem Seitenstreifen zu fahren. Problematisch wird es auf Stra\u00dfen mit viel LKW-Verkehr. Hier wird es manchmal eng, wenn sich Laster begegnen. In weiten Regionen (besonders an der Donau) begegnet man nur m\u00e4\u00dfigem Verkehr. Durch die Topografie Serbiens s\u00fcdlich der Donau mit den oft engen T\u00e4lern gibt es kaum Ausweichm\u00f6glichkeiten vor dem oft starkem Verkehr. Der Stra\u00dfenzustand ist im Allgemeinen recht gut. Zeitweise f\u00e4hrt man auf etwas ruckeligen Stra\u00dfen, selten auf unbefestigten Pisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den D\u00f6rfer, teilweise auch in den St\u00e4dten leben viele streunende Hunde. Es kommt vor, dass diese im Rudel Radfahrer verfolgen, meist sind die Begegnungen unproblematisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reparaturwerkst\u00e4tten f\u00fcr Fahrr\u00e4der sind in den St\u00e4dten vorhanden. Diese haben allerdings oft nur begrenzte M\u00f6glichkeiten. Einen Vulkaniseur gibt es praktisch in jedem Ort. Man kommt in Serbien, wie auch in Rum\u00e4nien und Bulgarien nur an Schl\u00e4uche mit mit Standart- und Autoventilen. Prestaventile (Franz\u00f6sisches, Sclaverand) sind praktisch nicht erh\u00e4ltlich. Wir hatten Probleme mit heruntergefallenen Akazienfr\u00fcchten, die sich in die Reifen bohrten. Pannenschutz macht Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den D\u00f6rfern sind meist kleine L\u00e4den f\u00fcr eine Grundversorgung vorhanden. Oft bekommt man dort auch einen Kaffee und hat Sitzm\u00f6glichkeiten. Es gibt manchmal Caf\u00e9s, selten Restaurants.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00fcdlich der Donau muss der Radwanderer teils kurze, teils l\u00e4ngere starke Steigungen in Kauf nehmen. Die Mittagshitze nimmt im Sommer ab 13:00 Uhr stark zu. Viele Radwanderer verschieben ihre Fahrzeiten entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben in Serbien kein vern\u00fcnftiges Kartenmaterial f\u00fcr Radfahrer gefunden. Eine Stra\u00dfenkarte, erh\u00e4ltlich z.B. in Buchl\u00e4den in den St\u00e4dten, war in Verbindung mit dem Wandernavi ausreichend. F\u00fcr uns nicht relevant, aber vorhanden: Serbische Karten haben ggf. keine Grenzen zu Bosnien und zum Kosovo eingezeichnet. Die Einreise aus dem Kosovo soll problematisch sein. Die Kartenbasis f\u00fcr das GPS-Ger\u00e4t von Openstreetmap f\u00fcr Serbien ist schon recht gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a0<\/p>\n\n\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([6.378,58.213], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 9\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  \n    var style_map_ol3js_1_0 = {\n      \"Point\": [new ol.style.Style({\n\n          image: new ol.style.Icon({\n            anchor: [0.5, 41],\n            anchorXUnits: \"fraction\",\n            anchorYUnits: \"pixels\",\n            opacity: 0.75,\n            src: \"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/plugins\/osm\/icons\/mic_blue_pinother_02.png\"\n          })\n      })],\n\n      \"LineString\": [new ol.style.Style({\n        stroke: new ol.style.Stroke({\n          color: \"orange\",\n          width: 8\n        })\n      })],\n      \"MultiLineString\": [new ol.style.Style({\n        stroke: new ol.style.Stroke({\n          color: \"orange\",\n          width: 4\n        })\n      })]\n    };\n\t\t  var vectorL0 = new ol.layer.Vector({\n\t\t\t\tsource: new ol.source.Vector({\n\t\t\t\turl:\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/serbien13.gpx\",\n\t\t\t\tformat: new ol.format.GPX({\n\t\t\t\t\textractStyles: false\n\t\t\t\t})\n\t\t\t}),\n\t\t\tzIndex: 92,\n\t\t\tstyle: function(feature, resolution) {return style_map_ol3js_1_0[feature.getGeometry().getType()];}\n\t\t  });\n\t\t  map_ol3js_1.addLayer(vectorL0);\n      var extension1 = ol.extent.createEmpty();\n      var curZoom1 = map_ol3js_1.getView().getZoom();\n\n      map_ol3js_1.getLayers().forEach(function(layer){\n         if(!layer.get(\"id\")) {     \n            layer.once(\"change\", function(e){\n               ol.extent.extend(extension1, (layer.getSource().getExtent()));\n               map_ol3js_1.getView().fit(extension1, {padding: [50, 50, 50, 50]});\n            });\n         }\n      });\n\n    \naddControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,0,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-bf340ffc-3f37-44b9-b857-a2a998fdeade\" href=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/serbien13.gpx\">serbien13<\/a><a href=\"https:\/\/bankis.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/serbien13.gpx\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-bf340ffc-3f37-44b9-b857-a2a998fdeade\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier die Wegbeschreibung unserer Tour:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Donauradweg Belgrad-Kovin:<br>\u00fcber Pancevo Br\u00fccke. Br\u00fccke mit Fahrrad befahrbar. Piste, au\u00dfer Starcevo bis Ivanovo. 70km. Anstrengend. In Kovin mehrere \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, wir: Hotel Grad, im Umbau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kovin &#8211; Veliko Gradiste:<br>Piste bis Dubovac. Stra\u00dfe bis Kanal DTD. Piste bis F\u00e4hre. F\u00e4hre: 300 Dinar. Ram: kurze starke Steigung, Stra\u00dfe, teilweise auf Damm. Badem\u00f6glichkeiten: Silbersee in Zatonje und Veliko Gradiste. In V.G. Strandpromenade, Touristinfo, Zimmer, Gastronomie, Fahrradwerkstatt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Veliko Gradiste-Golubac<br>Donaublick an m\u00e4\u00dfig befahrener Landstra\u00dfe. Wenig Steigungen. Festung Golubac in Sicht. In Golubac Strandpromenade, reichlich Caf\u00e9s, Unterk\u00fcnfte, wenige Gastst\u00e4tten, keine Hinweise auf Ausfl\u00fcge zum Nationalpark Djerdap, keine Bootstouren. Letztes Wochenende im Juli: Donaufest mit Fischsuppe- Wettkochen, Folklore, Musik, div. Wettbewerbe (Zimmer knapp)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Golubac-Donji Milanovac<br>Route beginnt entspannt auf ebener Stra\u00dfe, durchquert die Festung Golubac. Weg am Sonntag Vormittag wenig befahren, zunehmend von Fahrzeugen mit rum\u00e4nischen und italienischen Kennzeichen (auf dem Weg zum Arbeitsplatz). Nach Dobra erste Steigungen und einige kurze Tunnel. Ab der arch\u00e4oligischen Ausgrabungsst\u00e4tte Lepinski Vir (Ausstellung von Ausgrabungen eines Dorfes beim Bau des Djerdap Sees in einem \u00fcberhitztem futuristischen Bau) Wegf\u00fchrung \u00fcber schmale vielbefahrene Pfade mit gro\u00dfen H\u00f6henunterschieden. Grund nicht bekannt, Weg kommt irgendwann wieder auf die Hauptstra\u00dfe. Danach Passstrecke mit garantierter Schattenfreiheit. Nach Pass angenehme Abfahrt und wenig Steigungen bis Donji Milanovac. In D.M. Badem\u00f6glichkeit , Unterk\u00fcnfte, Hotel, Gastst\u00e4tten. Keine weiteren M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Aktivit\u00e4ten gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Donji Milanovac-Drobeta Turnu Severin<br>Immer entlang des Nationalparks, erst flach und schattig, mit zunehmender Attraktivit\u00e4t der Landschaft auch zunehmende stetige Steigung. Keine Verpflegungsm\u00f6glichkeiten. Lange Abfahrt vor Tekija. Dort erst wieder Restaurants, L\u00e4den und Badem\u00f6glichkeit. Strecke nur m\u00e4\u00dfig befahren, aufgrund der Steigungen anstrengend.<br>Wir verlassen den Donauradweg am Staudamm Djerdap 1 und wechseln nach Rum\u00e4nien. Erste Kilometer am Seitenstreifen (ist meist ausreichend breit) auf viel befahrener Transitstrecke. Vor Drobeta Turnu Severin Einfahrt in die Stadt auf ruhiger Stra\u00dfe. Route am besten Wegweiser Zentrum, bis Kulturpalast, dann Promenade nach links. Viele Hotels, Pensionen, sch\u00f6ner Stadtkern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drobeta Turnu Severin-Vidin ( 2 Tage, 170km)<br>Ausfahrt aus der Stadt \u00fcber stark befahrene Stra\u00dfe Richtung Bukarest, dann Abzweig auf weiterhin verkehrsreicher Route Richtung Calafat. Abzweig in Hinova. Vorbei an Pension &#8222;San und Gino&#8220; (letzte offizielle Unterkunft). Haben auf halber Strecke in Gogosu Leute nach einer \u00dcbernachtung gefragt und hatten Gl\u00fcck, dass jemand f\u00fcr uns sein Bett r\u00e4umte. Erste wirkliche Unterk\u00fcnfte gibt es dann erst vor Calafat.<br>Wir hielten uns an die Stra\u00dfen, die m\u00f6glichst nah an der Donau entlang f\u00fchrten. Oft waren sie ganz neu asphaltiert, auf kurzen Strecken geschottert. Kaum Verkehr. Viel Kontakt mit Einheimischen. Am besten immer gr\u00fc\u00dfen. Wird sehr gern erwidert. Versorgung in den Dorfl\u00e4den sehr gut, auch Kaffee. Keine Restaurants. Melonen werden direkt vom Feld verkauft. Viele Roma in den D\u00f6rfern. Vor Calafat D\u00f6rfer scheinbar von Bulgaren bewohnt. Hunde sind auf der gesamten Strecke eine Plage.<br>Letzter Abschnitt wieder stark von LKW frequentiert, nicht ungef\u00e4hrlich. Calafat \u00fcber neuen Verkehrknoten, Br\u00fccke zu erreichen. Hotels, Gastronomie und Pensionen im Ort. Keine F\u00e4hre mehr nach Vidin. Keine Wegweiser bzgl. des Donauradweges.<br>Schnelle Grenabfertigung nach Vidin \u00fcber Br\u00fccke der Freundschaft. Verl\u00e4ngerung der Br\u00fccke wird zu Autobahn, daher Route \u00fcber angrenzende D\u00f6rfer. Tagesstrecke 100 km. Vidin: Donaupromenade mit guten Restaurants, Eisverk\u00e4ufern etc. Im Stadtkern Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit einfachen Restaurants und L\u00e4den. \u00dcbernachtungstipp: Hotel Stari Grad innerhalb der Festung Vidin. Stra\u00dfen in Bulgarien: an sich gut, viele unverhoffte tiefe L\u00f6cher. Preisniveau in Bulgarien recht niedrig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vidin-Zajezar<br>Ab jetzt Landweg, weg von der Donau. St\u00e4dte verbindet eine direkte Stra\u00dfe. Wir w\u00e4hlten die Route links der Hauptstra\u00dfe mit sehr wenig Verkehr, aber mehrfachen kr\u00e4ftigen Steigungen und Abfahrten. Sch\u00f6ne Aussichten auf Mittelgebirge. Laden nicht in jedem Dorf. Viele haben 12-16 Uhr geschlossen. Gute Verpflegungsm\u00f6glichkeiten in Kula. Ab Grenze zu Serbien lange Talfahrt bis fast nach Zajezar.<br>Zajezar: mittelgro\u00dfe Stadt ohne besondere Attraktionen, viel los am Abend in den Caf\u00e9s. Ausreichend Unterk\u00fcnfte vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zajezar &#8211; Sokobanja<br>Aus Zajezar heraus auf m\u00e4\u00dfig befahrener Landstra\u00dfe 5 in leicht h\u00fcgeligen Gel\u00e4nde, viele LKWs. Vorbei an Weltkulturerbe <a href=\"http:\/\/www.toozajezar.co.rs\">Romuliana<\/a> r\u00f6mische Ausgrabungen. Vor Boljevac steiler Anstieg. W\u00e4hlten daher Nebenstra\u00dfe durch Valakonje. In Boljevac Caf\u00e9s und Einkaufsm\u00f6glichkeiten. Im Ort Abzeig zur Passstra\u00dfe nach Sokobanja. Sofort steiler Anstieg mit folgenden Sepentinen bis auf 700 H\u00f6henmeter. F\u00fcr uns bedeutete das: ca. 15 km schieben. An ehemaliger Gastst\u00e4tte kurzzeitig Gef\u00e4lle, dann noch einmal Anstieg bis fast 800 Meter. Strecke zum Teil durch Wald, daher h\u00e4ufig schattig. Keine Caf\u00e9s etc, eine Wasserstelle. Abfahrt bis Niko&#8230; auf schlechter Stra\u00dfe, dann auf Landstra\u00dfe kurzer Anstig bis Sokobanja.<br>Sokobanja: Kur- und Erholungsort. Zahlreiche Hinweise auf Unterk\u00fcnfte. Wir lie\u00dfen uns durch Touristinfo am Ende der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone vermitteln. Sehenswert: Badestelle am Fluss, Park an Fu\u00dfg\u00e4ngerzone (Fu\u00dfbad im warmen Wasser m\u00f6glich), t\u00fcrkisches Bad, Hamam, nutzbar f\u00fcr Kurg\u00e4ste. Aktivit\u00e4ten: Erlebnisbad Waterpark, Thermalbad Soko -Terme. Viele Caf\u00e9s und Gastst\u00e4tten. Unser Tipp: Zbonje &amp; Schonje. Ort im Sommer gut besucht. Zimmer: Vila Vlasta, Prevalac 5, 018 833-914<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sokobanja-Krusevac<br>Ausschilderung Richtung Aleksinac. Strecke auf ganzer L\u00e4nge recht stark befahren. Nervt mit der Zeit. Sehensw\u00fcrdigkeiten (Kloster, Kirchen) gut ausgeschildert. Route f\u00fchrt vorbei am Bovansko-See, gute Badem\u00f6glichkeiten. Sch\u00f6ne Landschaft. Unbeschilderte Nebenstra\u00dfe nach dem Ort Bovan f\u00fchrt nach Krusevac, Aleksinac wird ausgelassen. Nur eine kr\u00e4ftige Steigung vor Krusevac, ansonsten nur leichte Steigungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krusevac-Vrnja\u010dka Banja<br>Weg aus Krusevac gut gefunden. Kurzer Blick auf die Stra\u00dfe 5: geht mit dem Rad gar nicht, viel zu voll. Orientieren uns uns an der Landstra\u00dfe n\u00f6rdlich des Flusses. Verkehr geht so, keine erheblichen Steigungen. Viele kleine D\u00f6rfer mit kleinen L\u00e4den. Immer wieder der Blick auf die umliegenden Gebirge und den Fluss. Badestelle gefunden und genutzt. Interessant: Brunnen in Bela Voda gleich gegen\u00fcber der Kneipe. Stra\u00dfen teilweise etwas bucklig. Abzweig nach Vrjnacka Banja \u00fcber den Fluss. Weiter \u00fcber Nebenstra\u00dfen in den Ort.<br>Vrnja\u010dka Banja: Erscheint gegen\u00fcber Sokobanja sehr gro\u00df, \u00fcberf\u00fcllt. Abends tobt der B\u00e4r in den Caf\u00e9s. Viel Livemusik. Ort ist mir irgendwie nicht so sympathisch. Vielleicht liegt es an der mir entgegenkommenden Unfreundlichkeit bei der Suche nach einem Zimmer, vielleicht an den vielen defekten Einrichtungen im Wellnescenter im Kurpark . Na ja, haben auch nette Leute getroffen. Jedenfalls reicht eine Nacht zur Besichtigung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vrnja\u010dka Banja-Guca<br>Richtig wenig Verkehr ist in dieser doch relativ dicht besiedelten Gegend nicht zu erwarten. Wir nehmen die (bergige) Route \u00fcber Cacak, allerdings die s\u00fcdlich verlaufende, etwas kleinere Stra\u00dfe. Es gibt reichlich L\u00e4den auf dem Weg. Je weiter wir uns Cacak n\u00e4hern, gr\u00fc\u00dfen uns die Leute und w\u00fcnschen viel Spa\u00df beim Festival. Nach dem Weg braucht man jetzt nicht nehr zu fragen. In Cacak ist der Verkehr enorm. Nach Guca geht es erst mal ein paar Kilometer nach oben. Wir schieben. Ab dem Kamm geht es dann ordentlich bergab Richtung Guca. Wir biegen hier ersch\u00f6pft ab, um bei Grab unsere Unterkunft Veliki Grabowski aufzusuchen. Bis Guca sind es jetzt nur noch wenige Kilometer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a title=\"Gu\u010da\" href=\"http:\/\/bankis.de\/?page_id=2301\">Guca<\/a><br><a title=\"Serbien \u2013 Tagebuch\" href=\"http:\/\/bankis.de\/?p=2265\">Serbien \u2013 Tagebuch<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir fuhren im August 2013 zum Trompetenfestival nach Gu\u010da in Serbien mit dem Fahrrad. Die Tour f\u00fchrte von Belgrad entlang der Donau, auf der rum\u00e4nischen Seite bis Vidin in Bulgarien, dann zur\u00fcck durch Serbien bis Guca. Die Anreise erfolgte f\u00fcr &hellip;<\/p>\n<p class=\"read-more\"> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/bankis.de\/?page_id=2185\"> <span class=\"screen-reader-text\">Radwandern Serbien &#8211; Tipps, Wege<\/span> Weiterlesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-2185","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2185"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4861,"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2185\/revisions\/4861"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bankis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}