{"id":1358,"date":"2011-10-14T15:16:36","date_gmt":"2011-10-14T13:16:36","guid":{"rendered":"http:\/\/bankis.de\/?p=1358"},"modified":"2011-10-14T15:31:36","modified_gmt":"2011-10-14T13:31:36","slug":"vietnam-als-individuelles-urlaubsland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bankis.de\/?p=1358","title":{"rendered":"Vietnam als individuelles Urlaubsland"},"content":{"rendered":"<p>Wir haben Vietnam im Sommer 2011 erlebt.<br \/>\nIm Vorfeld buchten wir Pakete f\u00fcr die Halong-Bucht, wie auch einige Tage in Sapa und Umgebung, um die Bergv\u00f6lker kennenzulernen. Dazu kam die Unterbringung im Hotel in Hanoi Der Rest der Reise wurde praktisch individuell gestaltet.<\/p>\n<p>Eine Bootsfahrt auf der Halongbucht muss sowieso organisiert durchgef\u00fchrt werden. In die D\u00f6rfer um Sapa kommt man ohne Guide meines Wissens nicht hinein. Es waren jeweils sehr sch\u00f6ne, unvergessliche Erlebnisse. Nur muss man wissen: Man ist dort nicht allein. <\/p>\n<p>An der Anlegestelle in Halong-City tummeln sich jeden Morgen hunderte Touristen. Dann f\u00e4hrt man mehr oder weniger gemeinsam die Sehensw\u00fcrdigkeiten ab. Am Abend \u00fcbernachtet man dann mit dutzenden Booten in einer Bucht. Es ist kein Problem, sich \u00fcber mehrere Tage mit anderen Touristen zu verabreden, auch wenn diese auf einem anderen Boot \u00fcbernachten. Bei dem Ansturm von so viel Touristen ist eine gute Logistik nat\u00fcrlich wichtig. <\/p>\n<p>Sapa im Norden ist auch komplett auf Tourismus eingestellt. Die L\u00e4den sind voll mit kopierten North-Face-Sachen. Es gibt Restaurants von internationalem Standart. Die Bergv\u00f6lker erwarten mit ihren Waren die Touristen schon am Hotel. Allerdings hat der Ort noch genug urspr\u00fcngliches Flair behalten, geht an mal abseits der Hauptstra\u00dfe die Gassen entlang. <\/p>\n<p>F\u00fcr uns waren die folgenden Tage auf eigene Faust die interessanteren. <\/p>\n<p>F\u00fcr einen individuellen Urlaub ist Vietnam geradezu pr\u00e4destiniert. Man kann eigentlich nicht verloren gehen und alles super organisieren, auch ohne Sprachkenntnisse.<\/p>\n<p>Die Vietnamesen habe einen ausgepr\u00e4gten Gesch\u00e4ftssinn. St\u00e4ndig wird man angesprochen. Sucht man eine Unterkunft, ist mit Sicherheit jemand in der N\u00e4he, der vermittelt und gleich eine entsprechende Transportm\u00f6glichkeit findet. Wird man nicht angesprochen, dann einfach mal irgendwen fragen.<\/p>\n<p>Wir haben es zum Beispiel T\u00f9i Hoa erlebt, nachdem wir mitten in der Nacht an einer Tankstelle aus dem Bus gelassen wurden. Ebenfalls in T\u00f9i Hoa fragten wir im Hotel nach einem Flug nach Saigon. Ein kurzer Anruf und die Dame an der Rezeption fuhr, nachdem sie das Geld von uns bekam, mit ihrem Roller los und holte die Tickets.<\/p>\n<p>Anderes Beispiel: Die K\u00f6nigstadt Hue. Wir fanden in der N\u00e4he des Bahnhofes eine Agentur in einer Art Garage. Nach einem kurzen Stopp wollten wir weiter in Richtung S\u00fcden. Erst war die Rede von Motobike, dann hie\u00df es, der Wetterbericht habe schlechtes Wetter vorausgesagt. Wir bezahlten schon mal. Nachdem wir vom Stadtbummel zur\u00fcck kamen, wartete ein Motobike auf uns, dass uns zum Busbahnhof brachte. Dort setzte man uns in einen Schlafbus, mit dem es sofort losging. Die Tickets waren schon gekauft.<\/p>\n<p>Sicher zweigen sich die Menschen ihren Teil als Vermittlungsgeb\u00fchr ab bzw. bekommen diese vom vermittelten Hotel. Wir hatten jedoch nicht den Eindruck, dass man uns \u00fcbers Ohr hauen wollte.<\/p>\n<p>Kommt man in Orte, die nicht unbedingt an der touristischen Route liegen, sind die Menschen noch freundlicher und entgegenkommender. Wir wurden zum Tee eingeladen. In lokalen Freiluftgastst\u00e4tten k\u00e4mpften wir mit St\u00e4bchen mit den Zutaten zur Fischsuppe. Die Vietnamesen freuten sich \u00fcber unsere Bem\u00fchungen. Niemals erschien es uns, als w\u00fcrden wir ausgelacht werden. Kamen wir nicht weiter, wurde uns geholfen.<\/p>\n<p>Was war problematisch?<br \/>\nEinigen Taxifahrern konnten wir nicht erkl\u00e4ren, dass wir zum Beispiel zum Flughafen wollten, auch nicht mit Zeichensprache.<br \/>\nIm Schlafabteil des Nachtzugs wie auch auf Bahnh\u00f6fen hatten wir immer das Gef\u00fchl, besonders auf unsere Saschen aufpassen zu m\u00fcssen. Im Nachbarabteil wurde einer Touristin in der Nacht Geld und Kreditkarten gestohlen. Das war \u00fcbrigens in 3 Wochen der einzige Fall von Kriminalit\u00e4t, von dem wir h\u00f6rten.<br \/>\nIm Can Tho im Mekongdelta buchten wir einen Tagesausflug. War alles sehr sch\u00f6n. Ungefragt wurden wir in ein Lokal verfrachtet, welches Mahlzeiten weit \u00fcber dem vietnamesischen Niveau anbot.<\/p>\n<p>Alles in allem lohnt es sich aus unserer Sicht, das Land auf eigene Faust zu erkunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bankis.de\/?page_id=808\" title=\"Reisebericht Vietnam 2011\">Reisebericht Vietnam 2011<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben Vietnam im Sommer 2011 erlebt. Im Vorfeld buchten wir Pakete f\u00fcr die Halong-Bucht, wie auch einige Tage in Sapa und Umgebung, um die Bergv\u00f6lker kennenzulernen. 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