Vorsicht vor polnischen Tieren

Um es gleich voranzustellen: Wir haben Sonne satt.

Nachdem wir unseren Privatcampingplatz heute früh verlassen hatten, rollten wir wieder auf dem Bahndamm dahin. Nach kurzer Zeit erreichten wir die Attraktion der Strecke, den Bahnhof Lubiana mit seiner alten Lok, vielen Waggons, einem Oldtimer und drei frechen Ziegen. Eine stieß doch tatsächlich mit den Hörnern Andreas‘ Fahrrad um.

Um die Mittagszeit kamen wir durch Choszczno. Eine große Stadt mit großem Bahnhof erwartete uns. Wir hielten aber nur eine kurze Rast am See und hätten beinahe eine Auseinandersetzung mit einem Schwanenvater gehabt. Zum Glück konnte er unsere Fahrradbarriere nicht durchbrechen und trollte sich nach einiger Zeit davon.

Hinter Choszczno gab es plötzlich keinen Bahndamm mehr. Auch das Landschaftsprofil änderte sich. Waren wir bisher immer gleichmäßig mit geringer Steigung bergauf geradelt, mussten wir nun ständig bergauf und bergab fahren. Und dann war die asphaltierte Straße alle. Wir wechselten auf einen Feldweg. Loser Sand inklusive. Das war gar nichts für meine schmalen Reifen – ich musste schieben. Endlich erreichten wir die kleine Holzbrücke über die Ina.

Weiter ging es dann auf einem Betonplattenweg á la Grenze. Und über Hügel. Und die Sonne brannte. Ganz schön anstrengend!

Irgendwann erreichten wir Wapnica und stiegen aus Ermangelung eines Campingplatzes in einem Gasthaus ab. Viele Bauarbeiter übernachten hier. Das Essen ist gut und Frühstück gibt es auch. Einen schönen Strand haben wir ebenfalls gefunden. Mehr brauchen wir gar nicht.

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1 Kommentar zu „Vorsicht vor polnischen Tieren

  1. Na, das mit dem Schwan kommt mir doch sehr bekannt vor! 😊
    Ich hoffe, euer Weg wird wieder besser. Gute Fahrt!

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