Gewitter oder nicht?
Am Morgen sind wir extra früh aufgestanden, weil wir vor dem angekündigten Gewitter unser Zelt aufgestellt haben wollten. Als wir losfuhren, erhielt Andreas auf sein Handy eine Unwetterwarnung für den gesamten Tag. Zunächst war davon nichts zu sehen und wir radelten los. Die Sonne blieb hinter den Wolken und schon nach kurzer Zeit wurde neben unserer Straße ein Radweg gebaut. Die Arbeiter waren fleißig am Bauen. Noch ein paar Kilometer weiter war der Weg schon asphaltiert. Es fehlten Beschriftung und Bankett, aber man konnte prima drauf fahren.

Ab und an fehlten noch die Auffahrten auf die Straße oder die oberste Asphaltschicht. Auf jeden Fall ging es zügig voran.
Schon vor dem Mittag erreichten wir die Stadt Insko, die Stadt mit Aussichtsturm über die Seen, aber ohne Zentrum. Dieses brannte kurz nach dem 2. Weltkrieg ab. Hier mussten wir nun eine Entscheidung treffen: Weiter mit Gefahr eines Gewitters auf freier Strecke oder im Wald oder hier auf dem Campingplatz unser Quartier aufschlagen. Wir entschieden uns für Letzteres und verbrachten den Nachmittag im Strandbad. Das 14-Uhr-Gewitter zog in einiger Entfernung vorbei, dafür krachte und regnete es am Abend heftiger. Und es soll nicht der letzte Regenguss für heute Abend/Nacht gewesen sein.



Da wurde also quasi der Radweg vor euch ausgerollt, wie ein roter Teppich. Das ist eine schöne Vorstellung…