Sturm

Polen kann auch Sturm. Nachdem es die ganze Nacht mehr oder weniger geregnet hatte, kam heute Morgen ordentlich Wind auf. Das hatte zwar den Vorteil, dass die klammen Klamotten und das Zelt wieder trockneten, aber es machte den Aufenthalt außerhalb von schützenden Wänden sehr ungemütlich. Trotzdem erkundeten wir im Laufe des Tages die Inselspitze.

Außer der Ortschaft gab es einen Leuchtturm, große Gruppen von Ferienkindern und Bunker. Die meisten, die wir heute sahen, stammten aus den 50er Jahren. Ein paar ältere lagen alls Ruinen im Wald verborgen und sind in den 30er und 40er Jahren gebaut worden. Die neueren sind vereinzelt fast vollständig erhalten und dienen als Museum. Mir war das zuviel Militär, aber die Leute sind mit ihren Kindern hineingerammelt.

Am Ende des Tages sind wir noch mal in der Stadt gewesen und haben die längste Holzskulptur (15 m) der Welt entdeckt. Sie ist aus einem einzigen Baum und erzält die Geschichte eines Gedichts. Muss so eine ähnliche Handlung wie „Das Rübchen“ aus einem Lesebuch der Grundschule sein.

Der stand auch in der Nähe.

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