Auf Wiedersehen Polen
Noch hatten wir einen Tag um Gdansk ein wenig kennenzulernen. Wir starteten zu einem Bummel durch die Altstadt. Dort fand gerade ein Fest statt, Jarmark. In allen Straßen der Altstadt waren irgendwelche Buden aufgestellt, in denen man alles kaufen konnte, was das Touristenherz begehrte. Leider ging damit auch der ungestörte Blick auf Straßen und Gassen verloren. Mich hat es gestört.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Krantor, Neptunbrunnen, Altes Rathaus und Marienkathedrale waren trotzdem zu bewundern.




Gdansk wurde im Krieg fast vollständig zerstört. Man sieht, dass viele Häuser neu im alten Stil erbaut sind. Oft ist das sehr gut gelungen. Auf jeden Fall ist mit viel Liebe und Sachverstand gearbeitet worden.

Natürlich mussten wir auch noch einen Abstecher zur Westerplatte machen, ein bisschen Geschichte atmen. Dort wird gerade das neue Museum Westerplatte errichtet, zur Zeit ist sehr viel Baustelle. Interessant war es trotzdem.

Nun sitzen wir pünktlich im Bus nach Hause.
Da denkt man, es passiert nichts mehr. Dann passiert doch noch was.
Im Bus saß neben uns ein besoffener Pole, der dauerhaft Musik an hatte. Drohungen von anderen Fahrgästen halfen auch nicht. Also übermüdete Ankunft in Berlin. Dann die Absage des zweiten Busses. Es kam ein Ersatzbuss ohne Fahrradträger. Wir hatten schon ein Ersatzticket, bekamen dann die Räder in den Bauch des Busses und konnten pünktlich losfahren.

Gdańsk sieht auf den Bildern aus wie eine Mischung aus Lübeck und Warnemünde.
Herzlich willkommen zurück!