Rad-Wanderung

Das war mal echt schwierig heute. Am Dorfkonsum erfolglos wegen eines Transports verhandelt. Sind wir also losgelaufen. Zwölf Kilometer durch die Wüste, also nicht schiebbare Sandwege. Dann, im nächsten Ort, reichte es uns. Wir suchten so lange im Dorf, bis wir jemanden fanden, der uns weiter brachte. Wollte 50 Dollar. Wir einigten uns auf 30 EUR. Alle waren zufrieden. Wir waren echt froh, nicht noch 10km weiter laufen zu müssen. Der Rest war ein Klacks. Hätte nie gedacht, mich über eine löchrige ukrainische Straße zu freuen. Rollten 40km bis zum Sonnenuntergang, fanden eine Ferienunterkunft, bekamen was zu essen und Bier.

Ach ja, zum Frühstück gab es Grütze und Tee. Den ersten Kaffee hatten wir gegen 20 Uhr.
 

Veröffentlicht in Moldawien und Ukraine 2017
3 Kommentare zu “Rad-Wanderung
  1. Else sagt:

    Ich gucke nicht bockig, nur erschöpft. Schließlich hatten wir Sand, Sonne, Mücken hinter uns. Außerdem wurde der Wasservorrat stark rationiert. Da sieht man dann halt so aus.
    Übrigens, das Küchenpersonal: das sieht hier nicht anders aus als zu Hause. Eine jüngere Frau und eine ältere, beide in Kittelschürzen. Das jüngere Modell trug sie mit Rüschen an den Schultern, das ältere ganz klassisch.

  2. Ulrike sagt:

    Und trotz aller Strapazen noch Fotos gemacht. Toll! 📷 👍

  3. Schwager sagt:

    Was guckst denn so bockig?

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