Last Minute im Selbstversuch

Praktizieren seit Jahren Individualurlaub und fahren ganz gut damit. Mal mit dem Fahrrad durch Finnland, mal allein durch Zypern ohne Plan. Die Umstaende erforderten es, in diesem Jahr ausserhalb der Ferienzeit im September den Jahresurlaub zu nehmen. Verbunden mit der Hoffnung, auf jede Menge freie Flugkapazitaeten zu treffen, fuhren wir mit Gepaeck nach Berlin, schon weil dort so viele Flieger abheben. Am Last-Minute Schalter in Schoenefeld der erste Daempfer: keine Tickets mehr fuer den aktuellen Tag.

Last Minute heisst heutzutage: Im September fuer Dezember oder Januar buchen. So ist das mit der letzten Minute. Komische Welt.

Gingen etwas verloren durchs Flughafengebaude und trafen auf auf ein Reisebuero, wo man uns hereinwinkte:

„Wohin“
„Egal“
„Womit“
„Flugzeug“
Wann? Heute?“

Es wurde gelacht. Offensichtlich hatte hier jemand eine Wette gewonnen. Es begann eine einstuendige Suche am PC nach dem idealen Reiseziel. Dass an diesem Tag nichts mehr ging, wussten wir schon.

„OK, ihr fliegt morgen.“

Unsere leicht enttauschten Gesichter bei den Vorschlaegen zu Mallorca und Bulgarien wurden schnell registriert.

„Was habt ihr euch denn vorgestellt?

„Sardinien waere nicht schlecht gewesen, eigentlich.“

Jetzt war der Punkt gekommen, wo offensichtlich wieder eine Wette gewonnen wurde. Gut, wenn man den Leuten eine Freude machen kann.

Kurz, der Typ wusste in etwa was wir wollten. So blieb die Wahl zwischen Griechenland und Madeira. So stiegen wir, bedingt durch ausgeschoepfte Kapazitaeten in Berlin, am naechsten Morgen in den Zug nach Hannover und liessen das Auto in Berlin stehen. Der kostenlose Bahntransport der TUI machts moeglich. Wohlgemerkt, wir kommen aus Thueringen. Zum Rueckflug werden wir in Duesseldorf landen und nach Zugfahrt das Auto in Berlin abholen.

In Funchal wurden wir vom  TUI-Personal empfangen:

„Sie sind das, die sich kurzfristig entschieden hatten zu buchen. Man kannte uns, obwohl wir noch niemandem unseren Namen gesagt hatten.

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