Über die Alpen – Teil 3: Über das Auenfeld nach Lech

no comment Nach der ersten Bergetappe mit Reiserädern von Schoppernau nach Schröcken begaben wir uns auf die Tour über das Auenfeld in Richtung Lech.

Einzige Alternative zu dieser ansoruchsvollen Strecke wäre die Benutzung der gut befahrenen Landstraße L200. Um es vorweg zu nehmen, die Tour bestand, bedingt durch unser Gepäck, hauptsächlich aus Schieben.
Ab dem Informationsbüro in Schröcken ist der Weg als Wanderweg nach Lech ausgeschildert. Dort bekommt man auch eine recht gute kostenlose Wanderkarte für das Gebiet. Nach kurzem Weg auf asphaltierter Strecke beginnt der Schotterweg. Es geht konsequent steil bergauf. Der Weg begleitet eine ganze Zeit den Fluss Bregenzerach und dessen Ursprung. Nach etwa zwei Kilometern erreicht man die sympathische Batzenalpe. Sicher hat sich Johanna Spyri in einer solchen Alm ihre Inspirationen für „Heidi“ geholt“. Heute verkauft die Heidi Brotzeiten und der Alm-Öhi fährt Motorrad. Mit Berg- und Ziegenkäse lässt es sich hier günstig stärken. Wer möchte, kann einen Abstecher zum höher gelegenen Körbersee machen. Man kommt an der Auenfeldalpe, der nächsten möglichen Raststation, vorbei. Immer wieder begegneten wir interessierten Kühen und zahlreichen Wanderern, selten Mountainbikern. Auf dem Auenfeldsattel biegt der Weg nach Lech nach rechts ab und wird zum schmalen Pfad, teilweise mit Stufen. Eine Viehsperre muss überwunden werden. Vor dem Erreichen des befestigten Weges durchquert man noch das eng eingeschnittene Tal des Kitzbaches. Danach erreicht man Oberlech. Bis hierher hat man 550 Höhenmeter in einer atemberaubenden Landschaft geschafft.
Um nach Lech zu gelangen, nutzt man die steile Abfahrt auf der befestigten Straße. Wir haben gesehen, dass im Ort Busse mit Fahrradanhänger abfahren. Der Weitertransport wäre also gesichert.

Für uns ging es auf der Passstraße weiter in Richtung St. Anton.


Route als gpx

Höhenprofil

zu Teil 4: Pässe

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