Tschüss Ukraine

Am späten Vormittag verließen wir die Ukraine. Das letzte Wegstück bis zur moldawischen Grenze gönnten wir uns noch einmal im Dnistertal.
Grenzûbertritt problemlos.
Was erwartete uns nun in Moldawien? Zuerst steuerten wir die nächste Stadt an, um uns mit Geld und neuen Handykarten zu versorgen. Dann gings auf die Piste. Wider aller Erwartungen waren die Straßen hier um Längen besser als in der Ukraine. Keine Schotterwege. Das Fahrrad hielt erst mal.
An einem Dorfkonsum hatten wir wieder eine Begegnung der ganz besonderen Art: Ein alter Mann interessierte sich für uns, kam mit uns ins Gespräch, dann entstand ein Männerauflauf und am Schluss lud er uns zum Essen ein. Wir lehnten ab (wollten ja noch eine Ecke weiter), aber er ließ sich nicht beirren und so folgten wir ihm in sein Haus. Seine Frau machte ganz leckeres Essen (eigentlich wollten wir nur einen Kaffee) und als das Essen fertig war, verschwanden die beiden leider aus der Küche und warteten auf dem Hof auf uns.
Sie waren sehr stolz, dass wir bei Ihnen zu Gast waren und nach allerlei gegenseitiger Freundschaftsbekundungen zogen wir von dannen.
Der weitere Weg bis zu unserem heutigen Ziel Edinet verlief ganz unspektakulär. In unserem Hotel trafen wir einen Polizisten aus Wuppertal, der mit dem Motorrad unterwegs ist. Schöne Gepräche am Abend.

1 Kommentar zu „Tschüss Ukraine

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