Kastanien aus dem Feuer geholt.

Nutze den Tag und suche mal nicht nach Hot Spots. Gehe in Seitenstraßen. Setze mich in Cafės, wo auch die Einheimischen sitzen. Werde immer mal angesprochen. Man ist interessiert. An einer Bar habe keine Chance vorbeizugehen. Man bietet mir Raki an. Vormittags um elf. Werde nach und nach umringt von Leuten. Es findet sich jemand, der gut genug deutsch spricht. Tauschen E-Mail Adressen aus. Spartak meint, ich solle zu ihm kommen, wenn ich mal wieder im Land bin, ein billiges Auto oder sonst was brauche. Bin mir sicher, er würde mir helfen. Werde einiger meiner Souvenirs los.

Gehe zur Pyramide, eigentlich als Mausoleum für Enver Hodga gedacht. Verfällt langsam und ist mittlerweile Anziehungspunkt für trendige Reisende. Der Kick: rauf klettern und runter rutschen. Denke, sollte ich mal wieder kommen, wird es wohl Eintritt kosten.

Dann noch ein Bunkermuseum, der Besuch des Stadtparks, Kastanien vom Grill essen und beim Bierchen den Blick auf den See genießen. Ein würdiger Abschluss.

Ein Kommentar zu “Kastanien aus dem Feuer geholt.
  1. Ralf sagt:

    Diesmal in die wärmende Sonne und nicht in den kalten Osten, auch nicht schlecht. Scheint wieder eine gute Geschichte zu geben!

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