Eine heiße Dusche

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so auf eine heiße Dusche freuen würde.

Aber von vorn: Heute früh gab es im Hotel nicht mal Frühstück. Wir wichen in die Tankstelle gegenüber aus, der Kaffee war hervorragend, dazu aßen wir Croissons. Als wir ins Hotel zurück kamen, war sogar mal Strom da. Wir sind trotzdem abgereist.

Die von Andreas vorbereitete Route war typisch ukrainisch. Kilometerlange schnurgerade Straßen, zunehmend schlechterer Belag. Aber nicht stark befahren. Leider kam ab Nachmittag Regen dazu. Und mit dem stieg die Anzahl und Tiefe der Pfützen.

Trotzdem kamen wir am frühen Abend zielgenau am ausgesuchten Hotel an. Dumm nur, dass es nicht mehr geöffnet war. Pitschnass und frustriert saßen wir an der Tankstelle gegenüber und grübelten, wo wir nun die Nacht verbringen könnten. Zum Glück half uns ein Tankwart aus der Klemme: 3 km weiter sollte es ein Motel geben. Und dort befand sich dann auch die lang ersehnte heiße Dusche. Nun sitzen wir hier in der kleinen Kneipe und werden für alle Strapazen des Tages entschädigt.

Das ist Wassili. Er bleibt aber hier.

2 Kommentare zu “Eine heiße Dusche
  1. Ulrike sagt:

    Ich hätte Wassili gefragt, ob er nicht mitkommen möchte. Er sieht sehr entspannt aus.

  2. Bruder sagt:

    Mir stellt sich folgende Frage: Befindet sich gegenüber von ukrainischen Hotels grundsätzlich eine Tankstelle?

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