Schon zu Ende.

Båtsfjord Brygge

Wir frühstücken in aller Ruhe. Die Wohnung wird bezahlt. Frude, der Vermieter, meint, er schaut ins Internet, wann das Hurtigruten-Schiff am Abend kommt. Vorher müssten wir nicht los. Theoretisch ist 0:30 Uhr Abfahrt. Wir gehen eine kleine Runde Schiebeschlitten fahren. Den mieten wir ungefragt. Steht vor einem Schiffsausrüster.  Dann wird geruht und Fotos werden sortiert. Muss ja auch sein. Bis zum Abend ist alles gepackt.

Es geht zur letzten Musikrunde, der Bandnight. Es dauert, bis der Saal voll wird. Wir werden persönlich erwähnt, wo wir doch so treue Gäste sind. Lasse Ingebrigsen, der Solokünstler, fängt an, womit er am Vorabend aufgehört hat. Die Leute den Bands sind alte Bekannte. Bevor Downbeat aus Kirkenes anfängt, haben wir uns schon verabschiedet, stehen auf der Straße und warten aufs Taxi.  Frode verabschiedet und persönlich. Ab jetzt werden wir planmäßig 26 Stunden bis nach Hause brauchen.

Band Night

Nach wenigen Minuten sind wir am Hafen und steigen direkt ein in die Kong Harald. Dieses Mal haben wir Tickets vorher besorgt und werden nur nach unseren Namen gefragt. Die Mitarbeiterin empfiehlt, uns direkt auf Deck sieben zum Schlafen zu gehen. Nur noch wenige Gäste sind vor Ort. Nach kurzer Zeit haben wir das Deck für uns. Es gibt ausreichend Sofas zum Ausstrecken. Wir schlafen im Luxus mit zumindest theoretisch bester Aussicht.

Kong Harald

Mit Beginn der Dämmerung kommen erste  Gäste zum schauen. Leute mit Kabinen mussten diese 8:00 Uhr verlassen, damit diese für die nächsten Gäste hergerichtet werden können. Um nicht ewig am Ausgang stehen zu müssen, gehen wir eine halbe Stunde vor dem Anlegen in Kirkenes zum Ausgang. Als sich 9:00 Uhr die Luke öffnet, werden erst einmal die Koffer der Gäste auf dem Vorplatz gestellt. Das bringt unseren Plan mit dem Flybus Transfer ins Wanken. Zur Aufheiterung singt der Steward ein Kinderlied. Er meint, wir können in einen der Busse zum Flughafen steigen und bräuchten uns keine Sorgen machen. Und so war es dann auch. Der Bus wartet direkt vor dem Schiff auf alle Gäste. Es ist der reguläre Flybus.

Durch hohen Schnee bringt uns der Busfahrer sicher zum Flughafen. Mit den Fahrgästen, teilweise arrogante Deutsche Kreuzfahrtgäste, ist die Halle gut gefüllt. Dauert halt einen Moment, bis man durch ist. Wir fliegen nach Oslo, haben dort etwas Zeit zum Essen. Über Kopenhagen geht’s nach Frankfurt.

Am Frankfurter Flughafen wird es noch Mal spannend. Wir warten am Gepäckband die angegebenen 25 Minuten, bis jemand vorbei kommt, und erklärt, dass das Gepäck woanders liegt und nimmt kurzerhand alle Passagiere mit. Es geht durch verschiedene Hallen und sicher nicht für die Öffentlichkeit gedachten Schleusen, bis wir an einem Kofferband auf unser Gepäck stoßen. Dieses wurde schon bereitgestellt und wir können direkt starten. Mit einem Bus gelangen wir zum Terminal 1, dann zum Regionalbahnhof. Der Bahnsteig ist schon überfüllt, weil irgendwo ein Stellwerk nicht besetzt ist. Wir steigen in eine verspäteten S-Bahn und kommen rechtzeitig am Haupbahnhof an. Entspannt fahren wir mit dem Zug nach Hause.

Wieder einmal ist für uns ein Besuch des Festivals „Vinterlyd i Båtsfjord“ Geschichte.

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