Nachts im Museum

Über den heutigen Tag kann ich gar nicht so viel berichten. Nach 20 km Fahrstrecke kam die erste Sehenswürdigkeit: der Dnepr-Donbass-Kanal. Die Schleuse sah irgendwie tot aus (nje rabotajet) – der Grund liegt wohl nahe.

Dann fuhren wir weitere 15 km, ein Konsum. Dann wieder 20 km, zwei Konsums. Zwischendurch fuhren wir über diese Brücke, nicht ohne vorher zu prüfen, ob sie uns auch trägt.

Und dann mussten wir nach abermals 20 km nur noch zu unser angepeiltes Hotel finden! Das war kein Problem, allerdings war es ausgebucht. Eine jüdische Gruppe hatte das gesamte Objekt gemietet. Sie schickten uns ins Dorf, evtl. zur Gemeindeverwaltung, um uns was anderes zu suchen, boten aber gleichzeitig an, dass wir zurück kommen können, wenn wir nichts finden.

Auf dem Dorfanger fragte Andreas den erstbesten jungen Mann, ob er uns helfen könne. Der rief irgendwo an und es kam eine Dame auf dem Fahrrad, um uns ihr Gästehaus aufzuschließen. Und dort ist es echt wie im Museum. Ganz alte, einfache Ausstattung, Küche und Dusche in einem Raum, Klo hinter der Tankstelle im Hof. Aber das Haus hat Strom und warmes Wasser. Das reicht.

2 Kommentare zu “Nachts im Museum
  1. Carmen sagt:

    Ach was, Dusche in der Küche war nach der Wende deeeer Hit in Berlin und ich wette, das findet man hier heute auch noch 😉

    Und ich merke, Tankstellen spielen eine nicht unerhebliche Rolle in eurem Urlaub, obwohl ihr euch ganz ohne Benzin fortbewegt.

    Weiterhin viel Spaß!

  2. Ulrike sagt:

    Sind das hinter den Tassen die Frühstücksbrettchen? 🤔

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