Spisska Nova Ves

Diese Stadt am Eingang zum Slowakischen Paradies wollten wir heute erreichen. Die Tour ließ sich auch ganz passabel an. Wir hatten den ersten Berg ja schon gestern in Augenschein genommen, der war allerdings besser zu befahren als gedacht. Relativ zügig kamen wir in der nächst größeren Stadt, Krompachy, an. Unterwegs wurden wir noch zu einer kleinen Holzbrücke umgeleitet, einer touristischen Sehenswürdigkeit. Lag ganz idyllisch im Hornadtal und durfte eigentlich nur von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden. Was allerdings die einheimischen Autofahrer wahrscheinlich nicht gelesen hatten.

Nach einem kurzen Mittagsstopp an einer Eisdiele in Krompachy freuten wir uns darauf, nun die Hauptstraße verlassen und über ausgewiesene Fahrradwege weiterfahren zu können. Die Aussicht auf die Berge war grandios. Nicht gerechnet hatte ich mit der Beschaffenheit dieser Wege. Nicht nur, dass es immer bergauf und-ab ging, die Wege, die als gut zu befahren gekennzeichnet waren, bestanden oft aus großen Schottersteinen, dickem Belag aus kleinkörnigem Splitt und wieder Schotter. Dagegen war jede Gleisanlage im Tal glatt und besser zu befahren. Wir mussten bergauf schieben, bergab schieben und dann ließ auch der erste Sturz nicht lange auf sich warten. Der zweite folgte auf dem Fuß. Die Moral war am Boden und dann setzte auch noch ein passabler Landregen ein. Ist übrigens nicht viel passiert bei den Stürzen.

Bis Vitkovce haben wir uns noch gequält, dort sind wir in den Zug nach Spisska Nova Ves eingestiegen. Eine gute Entscheidung, denn bis jetzt hat es nicht aufgehört zu regnen.

Fazit des heutigen Tages: Fahrradwege sind mit Straßenrädern nur zu befahren, wenn sie asphaltiert sind. Alles andere ist „urlaubs- und nervtötend.“

2 Kommentare zu „Spisska Nova Ves

  1. Ich hoffe, ihr habt eure Stürze und Blessuren gerecht untereinander aufgeteilt! Bloß gut, dass nix passiert ist!

  2. Hoffentlich habt ihr genug Flickzeug für die Fahrräder mit. Und Verbandszeug für die Menschen. Oder umgekehrt ?…

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